Behandlung VON DepressionEN

Viele Menschen leiden an einer Depression ohne es zu wissen. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Depression eine der häufigsten Krankheiten weltweit, die mit erheblicher symptomaler Belastung und Einschränkungen des Wohlbefindens und der Leistungsfähigkeit einhergeht.

Die Symptomatik umfasst sowohl Veränderungen im Bereich der Kognitionen als auch im Bereich der Stimmung. In Bezug auf Kognitionen erkannte Aaron T. Beck, dass die Betroffenen eine negative Weltsicht, eine negative Sicht der eigenen Person und der Zukunft entwickeln - die sogenannte kognitive Triade der Depression.

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Die negative Sicht der eigenen Person äußert sich z.B. in einer sehr negativen Selbsteinschätzung, in ständigen Selbstvorwürfen und Selbstzweifeln und der Überzeugung, unzulänglich, wertlos und nicht liebenswert zu sein.

Diese Gedanken sind meistens sehr quälend und haben den Charakter von Zwangsgedanken. Man kann sie nicht „abschütteln“ - auch wenn man sich das noch so sehr wünscht.

 

Folgende Aussagen können in diesem Kontext vorkommen:

„Ich fühle mich unnütz und wertlos, weil ich nicht mehr funktioniere.“
„Ich habe gar keine Lust, morgens aufzustehen, denn ich weiß nicht wofür.“
„Wofür mache ich das alles - es hat ja doch alles keinen Sinn.“

Alltag mit Depressionen

Parallel dazu besteht eine Stimmung, die komplexe Gefühle umfasst. Folgende Gefühle können den Alltag dominieren und den Teufelskreis der Negativität verstärken:

Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, Gefühle der Leere, der Einsamkeit und der Hilflosigkeit. Die Personen können sich nicht mehr freuen, sind antriebslos, gehemmt und unsicher. Es kann ein chronisches Gefühl bestehen, zu nichts wirklich Lust zu haben, weil alles sinnlos ist. Es fehlt grundsätzlich an Vitalität und Lebensfreude. Die Dinge passieren einfach, die Stunden verstreichen. Oft hoffen die Betroffenen, dass der Tag schnell vorübergeht. Aus diesem Gefühl der Lethargie heraus entwickelt sich oft schleichend eine Depression.

Alltagsanforderungen können kaum mehr bewältigt werden - selbst die einfachsten Dinge wie Aufstehen, Duschen, Frühstücken werden zur Qual. Berufliche und soziale Aktivitäten werden immer häufiger zum unüberwindbaren Hindernis. Es kommt zu tatsächlichem Versagen und zum Scheitern.

Psychomotorische Beeinträchtigungen wie eine verlangsamte Sprache und Bewegung, eine Verarmung der Mimik und des affektiven Ausdrucks. Psychosomatische Beschwerden können als weitere Symptome dazukommen. Schlafstörungen, Appetitmangel, Schwindel und Angst sind häufige Begleiterscheinungen einer Depression.

Zusammenfassend kann man sagen, dass ein Mensch, der an einer Depression diesen Ausmaßes leidet, tatsächlich alleine nicht mehr funktionieren kann und auf Hilfe angewiesen ist. 

 

THERAPIE DER DEPRESSION

Inzwischen ist empirisch belegt, dass die tiefenpsychologisch fundierte Therapie sehr wirksam ist bei depressiven Störungen.

Als Auslöser für eine Depression kommen u.a. Verlusterlebnisse jeglicher Art, Trennungssituationen und Traumata in Betracht. Diese führen, wenn sie von den Betroffenen nicht verarbeitet werden können, zu psychischen Problemen und schlimmstenfalls zu einer schweren Depression. Die Betroffenen leiden in den spezifischen Situationen, die mit Verlust zu tun haben, unter einem sogenannten Mentalisierungsdefizit. Sie sind dann nicht mehr in der Lage, alleine mit ihrem Problem fertig zu werden. Ihre Verarbeitungskapazität kann infolge der Mobilisierung eines schmerzlichen (traumatischen) Affekts zusammenbrechen. Man könnte auch sagen, die Fähigkeit, zu mentalisieren bzw. zu reflektieren geht in diesen Situationen verloren.

In der Therapie geht es u.a. darum, die Fähigkeit zu Mentalisieren wiederherzustellen. Mentalisieren ist ein jüngeres psychodynamisches Konstrukt, das viele Elemente aus den Kognitionswissenschaften, der Psychoanalyse, der Entwicklungspsychologie, der Affektforschung und der Neurobiologie berücksichtigt. (Fonagy et al., 2004) Grundsätzlich ist es das Ziel, dem Patienten zu helfen, sich wieder auf die inneren „mentalen“ Zustände von sich selbst und anderen zu beziehen und die Wünsche, Bedürfnisse und Überzeugungen von sich selbst und anderen wahrzunehmen und darüber nachzudenken. In diesem Sinne werden überwältigende Affekte im Kontext von Trennungs- und Verlusterlebnissen für den Betroffenen versteh- und verarbeitbar. 

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